Ist ein Blogeintrag von meiner myspace Seite, wo meine Arbeitskollegen mitlesen, daher sehr unkonkret. Aber ich denke, dass traue ich mich, hier zu veröffentlichen.
Dieses Wochenende war eher ereignislos, aber ich hoffe auf morgen und übermorgen und überhaupt, die Woche könnte Kontaktmäßig gut werden, mal sehen!
Also voriges Wochenende:
Mein wunderbares Wochenende.
Freitag heimgekommen und beschlossen, dass ich zu depressiv bin um einkaufen zu gehen oder mich an die Auswertung meiner Diplomarbeit zu machen. Depression, Traurigkeit, Antriebslosigkeit und Faulheit auf den Winter, die Kälte, die Dunkelheit, mit anderen Worten auf das Wetter geschoben. Nach einer kurzen telefonischen Absage für ein Date am Samstag, wahren Grund für Depression analysiert und Ultimatum gesetzt.
Ultimatum Sommeranfang für Beendigung dieses Zustandes. Weil es im Sommer leichter ist, die Sonne scheint, man lernt eher Menschen kennen, kann öfter rausgehen und ist in leichten kurzen Sommerröcken und braungebrannt auch viel attraktiver.
Wahrer Grund. Sommer ist noch so weit weg, dass ich mich noch nicht damit beschäftigen muss, den die Beschäftigung damit macht mich noch trauriger und noch depressiver.
Wahren Grund verdrängt, abends bisschen ferngeschaut und früh schlafen gegangen, weil Samstagsplan sieht Diplomarbeit vor.
Samstag Mittag erkannt, dass es nicht mehr dunkel und nebelig ist, sondern die Sonne sich zeigt und daher Depression aufgegeben. Angefangen Hypothesen zu verwerfen und neue aufzustellen, kleine Erfolgserlebnisse, bessere Stimmung.
Nettes Telefonat mit Andeutungen des gegenseitigen Vermissens. Abends in Ermanglung an gesunden, nicht depressiven, nicht anderwertig verpflichteten Mitmenschen DVDs ausgeborgt und mich einfach wohl gefühlt.
Ein und ausschalten wann es mir passt, dazwischen Internet surfen, blöde Pc Spiele spielen, ein bisschen Chatmoderatorin spielen und Streits schlichten und sich freuen, eine sinnvolle, ehrenamtliche Aufgabe zu haben. Ein bisschen an dich denken, aber irgendwie trotzdem nicht wieder depressiv werden.
Sonntag ganz ähnlich mit Diplomarbeit beginnen, ein SMS bekommen, dass möglicherweise, vielleicht, aber noch ganz unsicher, aber die Wahrscheinlichkeit besteht, ein Treffen für den Abend ankündigt. Mir verbieten zu erwartungsvoll zu sein.
Wohnung saugen, aufräumen, Geschirrspüler einräumen, sexy Klamotten im Bad bereit legen, nur für den Fall dass ....
Um 19:15 Pyjama anziehen, Hoffnung (beinahe) aufgeben, da noch kein Anruf und nach Anruf noch ca 1 Stunde warten. Zu spät schon heute.
5 Minuten später, läuten an der Tür, du stehst davor, keine Zeit aufgeregt zu sein, zuviele Erwartungen zu haben, mich zu sehr zu freuen und dann enttäuscht zu werden. Was folgt, perfekter Abend mit allem was dazu gehört, trotz Pyjama :-)
Morgen 5:30 aufstehen, aber noch zu munter um gleich ins Bett zu gehen. Morgen Start einer neuen Woche, Wettervorhersage Nebel, Hoffnung, dass kleines bisschen Glück blöde Nebeldepression überdauert. Erinnerung an dich so wach wie möglich halten und alles andere ausblenden.
Aber der Sommer kommt bestimmt und dann....
melodydream - 20. Jan, 21:06